Über mich

 

Bei einem Interview hat mich mal jemand gefragt: "Du arbeitest vormittags in der Schule mit Kindern, nachmittags im Theaterpädagogischen Zentrum Brixen mit Kindern. Was tust du, wenn du mal frei hast?"

Mir lag auf der Zunge "Bücher für Kinder schreiben."

Mein erstes Buch ;-) Ein Weihnachtsgeschenk für meine Eltern im Jahr 1984

Mein erstes Buch ;-) Ein Weihnachtsgeschenk für meine Eltern im Jahr 1984

Aber noch wollte ich mich nicht outen. Jetzt tue ich es. Ich schreibe Bücher. Für Kinder und für Erwachsene. Und es ist das, was ich tun möchte, seit ich zum ersten Mal eine Füllfeder in die Hand bekommen habe.

Meine Eltern und Freunde, später meine Kinder und meine Mann wurden zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen mit Geschichten beglückt und bestärkten mich alle in meinem Wunsch, Bücher zu schreiben.

Im Weg war nur der Kerl, der in einem versteckten Winkel in meinem Hirn hockte und mir ständig wie eine Litanei vormurmelte: "Das sind ja nur Verwandte. Die finden alles toll, was du schreibst. In Wirklichkeit bist du nicht einmal Mittelmaß." Und so verschwanden alle Texte in irgendwelchen Schubladen. Ein paar davon sind bei Aufräumaktionen in die Papiercontainer gewandert, andere im digitalen Nirwana verschwunden, weil sie Computer- und Festplattencrashs nicht überlebt haben und andere gehören einfach nur den Menschen, für die ich sie geschrieben habe: meinen Kindern, meinem Mann, meinen Eltern.

Ein Meilenstein: Der Vertrag mit der Literaturagentin Gudrun Hebel abgeschlossen im Juni 2018.

Ein Meilenstein: Der Vertrag mit der Literaturagentin Gudrun Hebel abgeschlossen im Juni 2018.

2015 habe ich mich dann endlich zu einem Schritt entschlossen, der meinem Schreiben eine neue Richtung gab: Ich nahm an einem Online Autorenkurs von Lea Korte teil - eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Nicht nur wegen der klaren Lektionen und der netten Schreibgruppe, in der ich meinen Schreibstil entwickeln durfte, sondern weil Lea mir die Tritte in den Hintern versetzt hat, die ich gebraucht habe, um endlich einmal ein Werk abzuschließen, zu überarbeiten, noch mal zu überarbeiten und dann ... ja noch mal zu überarbeiten (gefühlte zehn Mal). Und als ich dann endlich zufrieden damit war, hat sie mir noch mal die nötigen Schubse gegeben, damit dieses Werk auch gesehen wurde. Zuerst von Literaturagentin Gudrun Hebel und dann ... - mal sehen. 

Jetzt habe ich eine Agentin, diese Website (danke meinem Sohn Benni Troi dafür), eine eigene Facebookseite und darf mich Autorin nennen - auch wenn sich das noch sehr ungewohnt anfühlt.

Ich bin Lehrerin, Theaterpädagogin und Autorin. Jedes für sich ein Vollzeitjob und irgendwann werde ich mich für eine Seite entscheiden müssen. Oder auch nicht. ;-)