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Ein Dichterleben 2018

Feuilleton für Poesie - Sprache - Streit - Kultur

Wir alle kennen das Gemälde „Der arme Poet“ von Carl Spitzweg aus dem Jahr 1839, das als eines der prototypischen Werke für den Biedermeier gilt. Im gewissen Sinne gilt auch heute noch: Schreiben ist eine (weitgehend) brotlose Kunst. Wer von ihr leben kann, darf sich glücklich schätzen.

Seit der damaligen Zeit hat sich viel verändert: eBook, ePublishing, Print und Book On Demand, Amazon, Urheberrecht, VG Wort, Verleger, Lesung, Messe, Wettbewerbe, Zeitschriften, Verlagsvertrag, Agenturen, Schreiblehrgänge, Verlage, Messen etc. pp.: Das sollte, neben bekannter Schreibblockade und vernichtender Besprechung des letzten Werks genug Raum für Lyrik und Kurzgeschichte, für Essay und Miniaturprosa, für Minidrama und -komödie geben.

Beim Wettbewerb des Literaturmagazins zugetextet wurden Texte gesucht, die sich damit befassten – originell, lustig, traurig, aufbauend, niederschmetternd, voller Leben und Ratschlag, voller Erkenntnis und Glücksgefühl, voller Traurigkeit und Genugtuung, voller Erfolg und Misserfolg  – sollten sie sein. Die besten davon wurden in der Druckausgabe oder auf dem Blog des Literaturmagazins veröffentlicht.

In dieser Druckausgabe stammt die Geschichte “Ein Dichterleben 2018” von mir.

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